Masters of the Universe Mini Comic Collection: MUST HAVE!

Ein knallharter Barbar mit Zauberschwert, der dem Skelettgesicht aus einer fremden Dimension die Knochen bricht. Das waren He-Man und die Masters of the Universe als 1982 die ersten Actionfiguren, inklusive beigelegter Mini-Comics, erschienen.

Und das ist und bleibt für mich die einzige 100%ig akzeptable Version der Master of the Universe – geiles, dreckiges Sword and Sorcery in einer Welt aus High Tech und Magie. Prächtiger Pulp!

Ich hatte mich ja bereits mehr als ausführlich darüber ausgelassen, dass der neue Master of the Universe-Kinofilm nur SO ein Erfolg werden kann: Als ernstzunehmende Mischung aus Herr der Ringe und Star Wars. Wenn die anfangen die Zeichentrickserie und Familientauglichkeit zu integrieren wird ein alberner Prinz Adam mit Pauken, Trompeten und einem Heulsusen-Kätzchen untergehen. PUNKT.

Aber wir wollen uns nicht von den ungelegten Eiern aus einem Paralleluniversum der Warmduscher runterziehen lassen, sondern eine nostalgische Zeitreise zu den einzig wahren Motu-Wurzeln unternehmen. Und das Mittel zur Wahl ist heute die unvergleichliche Masters of the Universe Mini Comic Collection!

Ich denke mal jeder Motu-Fan wird bereits in jedem Bücherregal seiner Behausung mindestens eins davon stehen haben. Schon allein, um mit diesem Klopper von Buch in jedem Winkel der Wohnung mit nur einem Griff ins Regal einen Einbrecher mit Bludgeoning Damage (Knüppelschaden) niederstrecken zu können. Ernsthaft, dieser 1232 Seiten-Schinken liegt echt schwer in der Hand. Ich glaube, neben irgendeiner Herr der Ringe-Prachtausgabe ist dies das fetteste Buch, das ich besitze. Ich meine, noch nicht mal Fisto kann es umfisten! (Ram Man ist schon mit Kopfschmerzen aus dem Bild getorkelt…)

Die Sammlung enthält alle jemals erschienen Mini-Comics der 80er Masters of the Universe- und Princess of Power line, sowie alle 80er und 90er Comics der He-Man line. In einem Forum habe ich gelesen, dass nur ganz exotische Sachen, die eh kaum jemand kennt, wie die „spanischen Mini-Promohefte“ und die „brasilianischen Sondercomics“ nicht enthalten sind.

Aber die über 1000 Seiten Mini Comics, die enthalten sind, machen in einer Sache genau das, was sie damals sollten: Sie fangen herrlich düster genau diese trashige Sword & Sorcery-Atmosphäre ein, die uns allen, als Kinder, in den Spielzeugläden kalte Schauer des Vergnügens über den Rücken laufen ließen. Wir hatten noch keine Worte dafür und kannten keine Genre-Bezeichnungen; für uns war das einfach He-Man, der Eintritt in eine neue Dimension des Abenteuers. Und die Mini Comics haben einen verdammt guten Job gemacht, unsere Fantasie zu beflügeln und die fremde Welt Eternia für uns greifbar werden zu lassen.

Wenn ich mich auf bestimmt Gefühle und Szenen meiner Erinnerung konzentriere, dann kann ich die Euphorie fast nochmal so spüren, wie sie damals in meinem Innersten aufglühte:

Schroffe Felsen, Waffen am Ende von muskelbepackten Armen, sinistere Schatten in Castle Grayskull, ein Fischwesen aus mysteriösen Tiefen, das Glühen seltsamer Macht, Skeletor, der Herr des Bösen…

Neben den Comics, in deren unvergleichlicher Kunst ich mich stundenlang verlieren könnte, gibt es noch Interviews, Randnotizen und ein nicht realisiertes Skript.

Soweit ich weiß, ist das Buch bisher nur auf Englisch erschienen, was mich aber natürlich nicht weiter stört.

Also ich finde, für einen „Zwanni“, wie wir schon damals gesagt haben, sprich ca. 20€, ist die Masters of the Universe Mini Comic Collection ein Must Have für alle, die damals die Figuren aufeinander gehetzt haben.

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Über Thilo (1719 Artikel)
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2 Kommentare zu Masters of the Universe Mini Comic Collection: MUST HAVE!

  1. Hallo Thilo! Habe nie verstanden warum He-Man nicht seinen Frisör erschlagen hat, der Haarschnitt raubt dem Bengel jede kriminelle Glaubhaftigkeit, damit könnte sich nicht mal Thanos blicken lassen ohne ausgelacht zu werden…

    • Ja, stimmt, der Prinz Eisenherz-Schnitt geht gar nicht klar ^^ Als Kind ist uns das beim Spielzeug niht aufgefallen. Aber bei einer Neuverfilmung der Realfilms wäre was „männlicheres“ wünschenswert. Da war ja selbst Dolph Lundgrens Vokuhila schon besser 😉

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