M.A.Y.A.: Ritter der Apokalypse ist online!

Und damit verblüffe ich mich selbst. Echt jetzt.

Nach meinem Erstlingswerk, M.A.Y.A.: Überleben ist alles, das beim Publikumspreis für Eskapismus, Nerdkultur & Phantastik sogar Silber in der Kategorie “bestes Debut” gewonnen hat, hätte ich nie gedacht, dass ich mal M.A.Y.A. Teil 2, geschweige denn Teil 3 schreiben würde.

Aber so wurde es von vielen Leserinnen (was mich besonders freut) und Lesern gefordert.

Mit M.A.Y.A.: Ritter der Apokalypse ist die M.A.Y.A.-Trilogie nun endgültig beendet. Die Geschichte ist rund, episch und hoffentlich für alle Leser befriedigend aufgelöst.

Mir hat es auf jeden Fall unglaublich viel Spaß gemacht diesen Nerd-Trip zu erleben, ihn in jedem Band auf so unterschiedliche Weise niederzuschreiben.

Das klingt jetzt fast so, als ob ein Geist (eines legendären Nerds?) von mir Besitz ergriffen und mich gezwungen hätte, die Bücher so zu schreiben, wie ich es getan habe.

Was soll ich sagen? Ja, im Grunde ist das auch so.

Denn, wie jeder Autor weiß, lässt sich nur niederschreiben, was auf der persönlichen Festplatte namens Hirn gespeichert wurde und durch die richtigen Trigger abgerufen wird. Besonders schön merkt man das im sogenannten “Flow”-Zustand, bei dem man das Gefühl hat, nur noch der Beifahrer dessen zu sein, was gerade passiert. Ich fühle mich dann wirklich oft so, als würde ich durch ein Fenster in meinem Bewusstsein in eine Paralleldimension spinksen. Und dann muss ich nur noch aufschreiben, was ich dort sehe. Ein abgefahrenes Gefühl. Jedes Mal wieder.

Rückblickend ist es amüsant zu sehen, was mich beim Schreiben von M.A.Y.A. 1-3 jeweils beschäftigt hat, bzw. womit meine Fleisch-Festplatte zugemüllt wurde.

Und so ist es wohl kein Zufall, dass – wie bereits gut am Cover zu erkennen – der letzte Teil der Düsterste und beinahe ein Eintrag ins Horror-Genre geworden ist.

Persönliche Dramen, eine anhaltende Pandemie und ein sinnloser Krieg haben sicher zu der Dunkelheit beigetragen, die manchmal aus M.A.Y.A. 3 sickert, wie ein flüssiger Schatten.

Müsste ich die drei Teile möglichst griffig in Kategorien pressen, was mir fast unmöglich erscheint, dann sähe das vielleicht so aus:

M.A.Y.A.1: Dark Fantasy mit Cyberpunk und Drachen

M.A.Y.A.2: Science Fantasy mit nordischer Mythologie und Raumschiffen

M.A.Y.A.3: Horror mit Urban Legends und Videogames

Ja, so bekloppt sind die Bücher.

Aber immer durchsetzt mit Humor, Philosophie und Popkultur.

Gerade der letzte Punkt ist interessant. Ich frage mich, auf wie viele popkulturell-relevante Games, Serien und Filme ich in den Büchern direkt oder indirekt anspiele?

Shit, ich hätte mal mitzählen sollen… aber es sind SCH***** viele, das steht fest.

Jetzt bleibt mir wohl nur noch, euch die Inhaltsangabe von Amazon hierzulassen:

Kai ist zurück. Zurück zu Hause.

Aber ist es noch das zu Hause, das er verlassen hatte? Nein, nicht ganz. Die Wirklichkeit, die er schützen wollte, hat Schaden genommen. Weltweit wurden gefährliche Anomalien erzeugt, die von Spezialisten unter Kontrolle gebracht werden müssen. Besonders die Sache mit dem Countdown zum Weltuntergang macht alle nervös…

Ein letztes Mal, müssen Kai und seine Freunde bei einem kosmischen Spiel antreten. Nur wenn sie zusammenhalten, mit Mut und Disziplin kämpfen, Herz und Verstand in Einklang bringen, können sie gewinnen. Sie müssen die Ritter der Apokalypse sein!

Mit M.A.Y.A. – Ritter der Apokalypse steuert der fantastische Roadtrip auf sein episches Finale zu. Der Weg dorthin führt durch eine Dunkelheit, die höchstens durch die tapfer emporgehaltene Fackel des Humors auf Abstand gehalten werden kann.

Der Höhepunkt der M.A.Y.A.-Reihe ist nichts für schwache Nerven: ein blutiges Vergnügen für Fans des Mysteriösen, Monströsen und Makabren. Aber gleichzeitig auch eine Liebeserklärung an eine vergangene Ära der Spielhallen und knüppelharte Pixel-Games.

Wer wissen möchte, wie die Reise von Kai, dem Tagträumer, zu Ende geht, kann jetzt endlich los lesen:

Auf Amazon, als Ebook oder Print.

Über Thilo (1149 Artikel)
Hi, ich bin der Gründer dieses bekloppten Blogs. Außerdem Realitätsflüchter, Romantiker, Rollenspieler, Gamer, Fantasynerd, Kneipenphilosoph und hochstufiger Spinner. Manchmal jogge oder schwimme ich, doch meistens trinke ich Bier.