Ich will ein ferngesteuertes Teufelsbaby mit Kotze-Kanone!

teufelsbaby

Ich poste ja hier schon mal gerne nerdige Werbespots. Gerade, wenn die Werbefilmchen schon fast kleine Kunstwerke sind. Ich könnte jetzt hier unzählige Beispiele in Form von alten Posts des Nerd Wiki verlinken, möchte aber stellvertretend nur die immer noch beste Reklame aller Zeiten für Canal+ erwähnen: Das kreative Bärenfell. Da könnte ich mich immer wieder drüber – wie man im Rheinland so schön sagt – „beömmeln“.

Derzeitig macht eine weitere sehr schicke Reklame für den Gruselfim Devil’s Due im Netz die Runde. Da haben ein paar durchgeknallte Mechatroniker (oder wie auch immer das Berufsbild heißt) einen ferngesteuerten Kinderwagen komplett mit dämonischem Satansbraten gebastelt.

Knaller, wo kann ich das kaufen? Auch toll für den Sommer, um Passanten mit dem Kotze-Strahl nass zu machen! Der Film, für den hier mit diesem Viral-Spot geworben wird, erinnert ein bischen an eine schlechte Neuauflage des 70er Jahre Horrorfilms Das Omen und interessiert mich eigentlich eher weniger. Aber das Heavy Metal-Teufels-Baby ist grandios. Ich könnte mich stundenlang über diesen jüngsten Exorzismus-Fail schlapp lachen.

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Filmkritik: Frozen – Warum wir alle mal loslassen sollten

frozen die eiskönigin

8 von 10 Eiskristallen

Kennt ihr das auch? An Sonntagen ist man immer so verkatert … also auch ohne dass man am Vorabend Alkohol getrunken hat. Das liegt einfach an der Faulheits-Aura von Sonntagen, wo wir ja schon im Sinne der biblischen Schöpfung ruhen sollten.

In dieser geistigen Verfassung bin ich meistens bereit für etwas leichtere Geistige Kost. Da darf es dann auch schon mal ein Disney Film sein wie Frozen, oder wie er im Deutschen heißt, Die Eiskönigin – völlig unverfroren.

Im Grunde sind alle Disneys Filme ja nichts anderes als animierte Rosamunde Pilcher-Romane. Da bekommt man immer wieder dasselbe kindgerechte Heile Welt-Strickmuster vorgesetzt: Es gibt diesen einen Typen, auf den die weibliche Hauptrolle total abfährt, der sich jedoch im Verlauf der Handlung auf irgend eine Weise als der falsche herausstellt. Entweder weil er besser als Freund zu gebrauchen ist oder plötzlich seine Schurken-Qualitäten offenbart. Aber Gott sei Dank taucht ja irgendwann der „Second Love Interest“ auf, der dann ganz im Sinne einer guten Shakespeare-Komödie am Ende geheiratet werden kann – und das, obwohl der doch zunächst so rebellisch, selbstverliebt und raubeinig wirkte… tststs …

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Mein Gehirn versucht den Trailer von The Monkey King zu verarbeiten

The Monkey King

Was zum unbarmherzigen Henker habe ich da gerade gesehen?

Fliegender Affenmann, der aussieht wie der Wolfman, kämpft mit anderen krassen Typen, die ihn mit Feuer, Blitzen, Drachen und Dämonen beschießen. Übersinnliches Effekt-Feuerwerk mit 11 von 10 Punkten auf der „Was zur Hölle-Skala“.

„Monkey King“, das habe ich schon mal gehört. Irgendwo. Irgendwann. Aber da hört’s auch schon auf. Habe nach mehrmaligem Schauen des Trailers immer noch so ein spastisches Zucken in der Gesichtsmuskulatur, während mein Gehirn versucht die Bilder auf eine Weise zu verarbeiten, die mich nicht zum Psychiatrie-Patienten werden lässt.

Laut Wikipedia basiert der Film auf einem von vier der berühmtesten Werke der Chinesischen Literatur, nämlich Wu Cheng’en’s klassischen Roman Journey to the West. Darin wird beschrieben, wie der „Monkey King“ sich gegen den „Jade Emperor of Heaven“ auflehnt. Ich sag mal Edda und Ilias halten ja auch nicht gerade den Ball flach, also dürfen Legenden aus asiatischen Landen natürlich auch, im wahrsten Sinne des Wortes, abgehoben sein.

Seit den Chinese Ghost Story Filmen bin ich jedoch, was diese mit fantastischen Bildern überladenen Eastern anbelangt, zwiegespalten. Es gibt wirklich gelungene Filme, die beinahe wie die verrücktesten Realfilm-Animes so übertrieben und überfrachtet sind, dass sie schon fast ein eigenes Genre bilden. Lasst sie uns an dieser Stelle einfach mal Supernatural-WTF-Eastern nennen. Doch leider kann die ganze Asia-Fantasy auch total in die Hose gehen und trotz einem Schaupsieler wie Jet Li ein grauenvolles Werk wie The Sorcerer and the White Snake (Trailer) hervorbringen. Den Streifen hatte ich mir zur Einstimmung auf dem Flug nach Thailand angeschaut und war wenig begeistert.

Trotzdem werde ich mir diesen „Quatsch“ über den Wolken ansehen. Vermutlich, weil ich einfach lernresistent bin. Wer nicht sonderlich um seine geistige Gesundheit fürchtet, kann sich ja mal den Trailer geben:

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Wie übertrieben ist der Goldschatz der Zwerge von Erebor?

goldschatz von erebor

Es begab sich einst, dass die Zwerge von Erebor beim Graben in den Stollen unter dem Berg große Reichtümer fanden. Mehr als sie jemals für möglich gehalten hätten.

Arbeiter: Arkenstein hängt über dem Thron und alle Schatzkammern sind randvoll, König Thrór, wohin mit dem Rest?
König Thrór: Ja Jung! Muss ich euch denn alles sagen? Buddelt mehr Kammern und füllt die Schätze da rein.

Einige Tage später

Arbeiter: Sire, wir können nicht noch mehr Kammern graben, sonst wird der Berg instabil. Wohin mit dem Gold? Da ist noch LANGE nicht alles abgebaut…
König Thrór: Junge, das sind Luxusprobleme! Dann kippt das Gold einfach in die Haupthalle. Haben wir halt irgendwann so einen Geldspeicher wie Zwergobert Duck. Einfach in die Mitte rein.

Einige Tage später

Arbeiter: Entschuldigt, dass ich beim Zöpfeflechten störe, mein König, aber die Haupthalle ist jetzt auch fast voll. Wenn wir so weiter machen, haben wir bald keinen Wohnraum mehr…
König Thrór: Hmmmm, wir könnten eine gigantische Zwergenstatue aus Gold gießen. Die würde noch gerade so in die Eingangshalle passen.
Arbeiter: Ach, super Idee! Ihr seid so ideenreich und schlau, mein geliebter Herrscher, es ist eine Freude unter euch zu dienen!
König Thrór: Ich weiß.

Einige Tage später

Arbeiter: Es ist mir sehr unangenehm, mein König, aber die Statue steht und auch die Eingangshalle und alle Wohnräume sind schon voll mit Gold. Vielleicht könnten wir ja einfach etwas von den Reichtümern an die Armen verteilen, dann hätten wir immer noch…

SCHALLENDE OHRFEIGE

König Thrór: Blödsinn! Niemals! Das ist unser Gold und nichts und niemand hat die Macht uns das jemals weg zu nehmen. Denk doch mal nach: Wir reißen einfach sämtliche Hallen ein und schmeißen sämtliches Inventar raus auf die Ebene. Dann gießen wir alles aus Gold nach. Et voila!
Arbeiter: Oh herrlichster Herrscher, welch’ Idee! Ihr seid so großartig und es ist eine unbeschreibliche Freude unter euch…
König Thrór: Jaja, an die Arbeit jetzt!

Einige Tage später

Schwitzender Arbeiter: Herr… ich … weiß nicht wie ich anfangen soll … alles ist aus Gold und mit Gold gefüllt. Selbst unsere Rüstungen und Waffen sind jetzt aus Gold. Was im Falle der Waffen gar nicht so gut ist, wegen der Haltbarkeit…
König Thrór: Dann nehmt gefälligst die goldenen Hämmer und schlagt euch damit selbst die Zähne raus! Wenn ihr alle Gold im Mund habt, kannste noch mal wieder kommen.

Einige Tage später

Arbeiter mit geschwollenem Gesicht: König Thrór! Ein Drache ist in der Haupthalle und hat sich auf das Gold gelegt.
König Thrór: Scheisse. Ich dachte die sind ausgestorben? Was will er denn?
Arbeiter: Er sagt, die Hälfte von uns gedenkt er sofort zu verspeisen und alle anderen sollen erst mal für ihn tanzen oder sein Schuppenkleid putzen.
König Thrór: Ach … fuck. Weil wir immer so geizig waren, wird uns auch keiner gegen den Drachen helfen. Stopft euch noch so viel in die Hosentaschen wir ihr könnt und dann nichts wie raus hier!
Arbeiter: Sire, unsere goldenen Rüstungen sind ziemlich schwer und haben keine Hosentaschen…
König Thrór: *seufzt* Ok, alle ausziehen und nackt in die Ebene raus. Vielleicht schaffen wir es in die Stadt.
Arbeiter: Die Stadt ist abgebrannt.

*König Thrór stürzt sich in sein goldenes Schwert*

Der Zauber des Internets gegen die Magie des Lesens

die unendliche Geschichte

Wer, wie ich, dem Fernsehprogramm für immer Lebewohl gesagt hat, hängt vermutlich, wie ich, die meiste Zeit im Internet ab. Aber Warum auch irgendwas anderes machen außer surfen, wenn das Word Wide Web doch alles hat, was ich brauche?

Ich verdiene mein Geld damit, ich zocke Online Games gegen Spieler auf der ganzen Welt und wenn ich mal Bock auf coole „Programme“ habe, dann ziehe ich mir meine Lieblings-Channels auf youtube rein oder schaue online irgendeine Serie. Die neusten Nachrichten aus der „realen Welt“ bekomme ich auch nirgends schneller als im Internet. Und wenn ich was lesen will, bieten mir Blogs, Magazine und sonstige Nerd-Seiten genug Lesestoff bis in die Unendlichkeit.

Und doch gibt es etwas, was ich in letzter Zeit vermisse, ohne dass ich mir darüber klar gewesen wäre. Jemand hat es in einer Art kleinem Papptheater auf den Punkt gebracht und ein Bild davon auf imgur (Quelle) hoch geladen:

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