From Beyond:

Ein Labyrinth Brettspiel von River Horse? Shut up and take my money!

Labyrinth River Horse

Nein, nicht Das verrückte Labyrinth von Ravensburger, das ist doch uralt! Jetzt hört doch erst mal zu!

Scheinbar hat die Spieleschmiede River Horse, die bisher nur ein Terminator Genisys Miniaturen Spiel und ein Waterloo Brettspiel im Programm haben, die Jim Henson Company auf einen Tee eingeladen und sich dabei auch gleich die Lizenz für ein Labyrinth Brettspiel gesichert. Ihr wisst schon, auf Grundlage des Fantasy-Puppen-Films mit dem kürzlich leider verstorbenen David Bowie als Koboldkönig Jareth in der Hauptrolle.

Jetzt vollkommen auszuflippen und schon mal wöchentliche Labyrinth-Abende mit dem Freundeskreis zu koordinieren, dürfte etwas verfrüht sein, da es noch kaum Infos zum Spiel gibt. Außer der offiziellen Ankündigung und einer zugehörigen Facebook Gruppe gibt es noch nicht viele Quellen, um sich die Zunge lang zu machen. Allerdings wurden schon einige Bilder (wie das oben) gepostet, die wilde Spekulationen über Spieltiefe und –Mechanik zulassen. Besonders Spielplan und Miniaturen sehen schon annehmbar atmosphärisch aus:

Labyrinth Spielplan

Labyrinth Miniaturen

Aber das nützt natürlich alles nichts, wenn das Game schlecht durchdacht sein sollte oder schlicht und ergreifend keinen Spaß macht. Doch als Kind der 80er und Fan der ersten Fantasyfilme wie Der dunkle Kristall, Legende, Tag des Falken oder eben Labyrinth, stirbt meine Hoffnung zuletzt.

Da ich oben auf dem Spielplan eine große Uhr liegen sehe, denke ich mal, dass die Handlung des Films, nämlich Sarahs Halbbruder Toby innerhalb von 13 Stunden aus dem Labyrinth zu retten, bevor Jareth ihn in einen Kobold verwandelt, gleichzeitig die Hauptspielmechanik ist. Ein weiterer Blick auf die vier wählbaren Charaktere verrät mir, dass wir vermutlich so was wie Ereigniskarten ziehen und mit den Attributen Speed, Will und Brawn (geiles, seltenes Wort für Muskelkraft) gegen verschiedene Gefahren würfeln werden. Was ich mir wünschen würde, um das Labyrinth Brettspiel-Erlebnis befriedigend zu machen:

  • Es wäre geil, wenn jemand auch den Goblinkönig selbst spielen könnte. Dann wäre die Umwandlung des Babys in einen lustigen, singenden Goblin für eine Seite der Spieler ein Grund zum Jubeln. Manche Babys, die ich in meinem Bekanntenkreis kennen gelernt habe, kämen bei einer solchen Verwandlung ohnehin besser weg…
  • Ich hoffe, dass Bowies Gesangseinlagen es ebenfalls ins Spiel geschafft haben. Vielleicht in Form von „Meister Ereignissen“, die alle Spieler betreffen. Bonus: Die Spieler müssen tatsächlich aufstehen und tanzen und/oder singen.
  • Doch am wichtigsten: Jede Menge versteckte oder offensichtliche Furz-Witze zu Ehren des „Moor des ewigen Gestanks“.

Wenn die Punkte abgehandelt sind…

shut up and take my money

Über Thilo (1495 Artikel)
Hi, ich bin der Gründer dieses bekloppten Blogs. Außerdem Realitätsflüchter, Romantiker, Rollenspieler, Gamer, Fantasynerd, Kneipenphilosoph und hochstufiger Spinner. Manchmal jogge oder schwimme ich, doch meistens trinke ich Bier.

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