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50 großartige Dinge bei Dungeons & Dragons

Meine sich langweilenden Regelwerke ...

Meine sich langweilenden Regelwerke …

Ich will wieder zur Schule gehen. Oder in die Uni. Damals war die Welt ein einfacherer Ort und alle meine Freunde hatten, wie ich, nur Blödsinn, Zocken, Rollenspiel und Saufen im Kopp.

Ok, um ehrlich zu sein, will ich nie wieder da hin zurück und mein Leben ist derzeitig tausend mal geiler. Trotzdem vermisse ich die Leichtigkeit und das unkomplizierte Verabreden, um z.B. einfach mal 24h Dungeons & Dragons durch zu zocken bis einer heult.

Doch was ist passiert? Meine Standardgruppe hat sich in die 7 Winde versprengt, ist im Ausland, hat „zu viel um die Ohren“, „andere Prioritäten“ oder das Schlimmste von allem: Eine Familie mit schreiendem Nachwuchs. FUCK FUCK FUCK FUCK FUUUUUUUUUUUUUUUUUUU…!!!

Ja, und das leider im wahrsten Sinne des Wortes. Nehmt doch Pariser, Leute! Sonst schreit und kackt euch der Nachwuchs eure Hobbys weg. So hat es kürzlich nun auch ein befreundetes Pärchen „erwischt“. Wie mega homo allein „befreundetes Pärchen“ klingt! Na, auf jeden Fall haben wir ein paar mal versucht mit Baby am Tisch zu spielen, aber Pustekuchen. Das Gerät muss einfach ständig gefüttert, gewickelt oder beruhigt werden. Und wenn gerade mal kurz Ruhe ist, spielen bei einem der Eltern plötzlich die Hormone verrückt und das Kleine muss begrabbelt und wieder in den Mittelpunkt gerückt werden. Klar, dass so keine Atmosphäre und kein belohnendes Spiel aufkommen kann.

So kommt es, dass ich halb wehmütig und halb nostalgisch auf meine bisherigen Rollenspiel-Erlebnisse zurück blicke und auf bessere Tage hoffe. Deshalb hier nun, sowohl aus Sicht eines Spielers, wie auch aus der Sicht eines Dungeon Masters, 50 großartige Dinge bei Dungeons & Dragons:

  • Eine 20 Würfeln, wenn ein Kampf auf der Schneide steht
  • Aufsteigen und neue Skills und Spells aussuchen
  • Auf genau 0 Hit Point sinken, aber nicht tot sein
  • Der 10‘ pole … (hat den jemals jemand gekauft, geschweige denn benutzt?)
  • Der Druidenzauber Shillelagh!
  • Als 1.Stufe Magier ohne Zaubersprüche Gegner mit einem Stock verprügeln
  • Saufen in einer Taverne mit einem albernen Namen
  • Einen neuen Charakter auswürfeln
  • Abi Dalzim’s Abscheuliche Austrocknung (Horrid Wilting)
  • Drizzt Do‘ Urden treffen, töten und looten
  • Eine „Quest“ annehmen (YEP, ohne die Pen & Papers gäbe es keine MMORPGS wie WoW…)
  • Gegen einen Beholder kämpfen
  • Zeitstop
  • Der erste Kampf gegen einen Drachen
  • Die Gruppe in einen Gelatinous Cube laufen lassen
  • Jemand verkackt seinen Rettungswurf gegen Tod, Versteinerung oder Disintegration.
  • 10 W6 würfeln für einen maximalen Feuerball oder Blitzschlag
  • Teleportieren!
  • Fliegen! (von allein, auf einem Drachen, auf einem Teppich … etc.)
  • Dem Pizzaboten die Tür aufmachen
  • Die Gesinnung „Chaotisch Neutral“
  • Beim Spielen Met trinken (oder sonstigen booze)
  • Regenbogenstrahlen
  • Power Attack
  • FIREBALL
  • Alle „mind affecting spells“ (Suggestion: „Los spring da runter!“)
  • Ein sprechendes Schwert
  • Barbaren
  • Tragbares Loch (und Bag of Holding)
  • Ein Monster, das „Bulette“ heißt
  • Die Tarrasque
  • Unsichtbarkeit
  • Eine Prinzessin retten, die sich als Monster/Dämon/Mann/hässlich/you name it herausstellt
  • Die Dungeons & Dragons-Episode einer beliebigen TV Serie
  • Drow (Dunkelelfen)
  • Mit einem Magier Stufe 5 erreichen
  • Als Spellcaster seinen ersten Feuerball schleudern
  • 9. Grad Zauber
  • Die erste +1 Waffe finden
  • Ottos irrestistable Dance
  • Mit dem Spielen erst aufhören, wenn draußen die Sonne aufgeht
  • Vorpal Sword!
  • Elminster
  • Die Baldur’s Gate Reihe
  • Magische Gegenstände
  • In eine andere Ebene reisen (Vorzugsweise in die Hölle)
  • Das „Deck of many Things“ (Schicksalskarten)
  • Einem Goblin, Ork oder Kobold so viel Schaden machen, dass er explodiert
  • Einen Wunschring finden
  • Word der Macht: Tod (Power Word Kill)

Hab ich was vergessen? Was würdet ihr hier nennen? Was sind eure liebsten Erinnerungen an euer Lieblingsrollenspiel? Fire away in the comments! Würde mich freuen … *schnüff*

Über Thilo (1507 Artikel)
Hi, ich bin der Gründer dieses bekloppten Blogs. Außerdem Realitätsflüchter, Romantiker, Rollenspieler, Gamer, Fantasynerd, Kneipenphilosoph und hochstufiger Spinner. Manchmal jogge oder schwimme ich, doch meistens trinke ich Bier.

15 Kommentare zu 50 großartige Dinge bei Dungeons & Dragons

  1. Die 10 ft pole haben wir früher in jedem Dungeon IMMER dabei gehabt und dabei haben wir schon nach dritter Edition gespielt. Benutzt haben wir sie auch ab und zu. Ich glaube, einmal haben wir damit eine Falltür ausgelöst. Aber die 2portable ram war weitaus mehr genutzt 😉

  2. Kein MMORPG und kein RPG auf Konsole/PC whatever kann eine zünftige Pen and Paper Runde mit Freunden ersetzen!

  3. Zur Ehrenrettung der Eltern: Wir haben in unserer Truppe welche sich einmal pro Woche zum rpg trifft nun schon 2 Eltern(teile) und ich glaube das ist durch Krankheit/Geburt VIELLEICHT jeweils 4 mal dadurch ausgefallen! Mit Kindern geht (fast) alles!

    • jo, aber das hängt auch sehr an der Bereitschaft der Eltern selbst ^^

      • Seid gegrüßet,

        auch ich habe ein Elternpaar mit Kind, weswegen glaube ich nur 1x das Rollenspiel ausgefallen ist – und der Knirps ist schon 3 !
        Aber richtig, die Mutter ist öfters abgelenkt und meine Holde auch, wenn wir bei denen spielen und der Kurze noch nach Aufmerksamkeit verlangt.
        Hängt also nicht nur von den Eltern, sondern von der ganzen Truppe (inklusive Meister) ab, ob das Kind stört oder nur wie ein Nachbar, Haustier, usw. ein Zwischenereignis darstellt … 😉

        In diesem Sinne pro Kind, denn das sind unsere zukünftigen Rollenspieler !

        Gehabt Euch wohl.

        gez. DEVNUSOM-Meister

        • ja klar, man sollte schon „pro Kind“ sein, aber wenn deswegen rpg nicht mehr möglich ist, bin ich schon etwas angefrustet 😉 Naja, mal sehen, wie sich das mit Beagten noch ändert ^^

  4. Boah ich hasse dieses „Mein Kind muss im Mittelpunkt stehen!“- Gehae. Wirklich. Aber ich bin ja auch absolut kein Baby/Kinderfreund.
    Ansonsten kann ich leider nicht mitreden, habe d&d seltenst gespielt

  5. „…und alle meine Freunde hatten, wie ich, nur Blödsinn, Zocken, Rollenspiel und Saufen im Kopp.“

    Ich möchte nur darauf hinweisen, dass dem nicht so war. Denn ICH hatte NIEMALS Blödsinn im Kopp …sagte der Supreme Commander mit 800 ranked field hours 😉

  6. Tipp für das Rollenspiel mit Kind: Oma & Opa. Ich kann mich erinnern, als Kurze dort öfters mehrere Wochen verbracht zu haben: ich fands gut, meine Großeltern fandens gut und ich denke, meine Eltern fandens auch gut. Warum nicht mal dort übernachten lassen? Alternativ: Befreundete Elternpaare. Mal nehmen sie deins, mal nimmst Du ihrs.
    Für mich ist Spielen mit kleinen Kindern belastend, obwohl ich nicht die Mutter bin. Ich habe immerzu ein schlechtes Gewissen, kann mich nicht gehen lassen, denke dauernd, ob es nicht was netteres für das Kind gäbe als lauter Erwachsenen beim reden zuzuhören. Auch wenn das Kind nicht im Mittelpunkt steht. Ich fand als Kind solche „Erwachsenentreffen“ immer doof, wenn keine anderen Kids dabei waren.
    Sind die Kids älter, dann können sie ja mitmachen.

  7. – Einem Gruppenmitglied die Schuld in die Schuhe schiebe
    – Harpells Nebel des Schicksal benutzen

  8. >> alle Spieler würfeln reihum eine natürlich 1 beim Angriff.

    >> Person Bezaubern (Charm Person) benutzen um an Infos zu kommen.

    >> Reisen nach Sigil

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