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Lebenszeichen aus Neuseeland Nr.3 – Ciao Südinsel

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Yep, ich lebe immer noch. Weder Riesenkiwis haben mich gefressen, noch haben mich Maori-Kannibalen gekocht. Das sind alles nur Gerüchte. Im Gegenteil, es lässt sich weiter sehr gut hier aushalten. Mittlerweile haben wir auch einige Städte gesehen, die immer entweder direkt am Meer oder zumindest an einem malerischen See liegen. Bisher haben mir Queenstown …

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… und Wanaka …

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… am besten gefallen. Aber auch größere Städte wie Dunedin mit der steilsten Straße der Welt oder Nelson haben ihr ganz eigenes, nettes Flair. Bei letzterem war, wegen seiner nördlicheren Lage (weiter weg vom Südpol), auch endlich mal das Wasser so warm, dass man schwimmen konnte.

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Allerdings schwimmen da auch solche Jungs rum … muss man wissen.

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Ansonsten … was machen wir so? Leckere Sachen essen.

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Albernes Bier trinken.

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Denn wie dieses T-Shirt in einem Schaufenster von Queenstown zeigt, haben auch die Neuseeländer die grundlegenden Weisheiten des Lebens verstanden.

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Und natürlich machen wir weiter jede Menge Stopps bei abgefahrenen Lokalitäten. Dass ich seit Indiana Jones 2 keine Hängebrücke auslassen kann, hatte ich schon mal erwähnt, oder?

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Die Pancake Rocks … ja, wieder ich sexy in Sandalen. Kann mir immer noch nicht vorstellen, dass in Deutschland gerade Winter ist. Hab mir hier im Winterschlussverkauf für n Appel und n Ei schon warmen Kram gekauft.

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Kein ungewöhnlicher Anblick in Kiwiland, Palmen und schneebedeckte Gipfel auf einem Bild:

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Und immer schön versuchen albern abzugehen:

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Was soll ich noch sagen? Die Landschaft ist nach wie vor sehr schön und der Blick ins Panorama verzückt meist.

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Aber nicht nur der Makrokosmos ist Neuseelands starke Seite. Wenn man so los wandert, gibt es ständig so viel am Wegesrand zu entdecken. Ungewöhnliche Farne, riesige Baumstümpfe (ca. 10 mal so groß wie der unter meinem A auf dem nächsten Bild … irgendwelche Mammutbaumstümpfe?) und anderen Kram …

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Ach ja, jede Menge alberne Vögel, die mit noch alberneren Rufen im Gehölz auf sich aufmerksam machen.

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Die Flüsse sehen immer so einladend aus, aber ich habe bisher nur wenige gefunden, die nicht arschkalt waren…

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Da bekommt selbst Miss Wiki manchmal einen verträumten Blick…

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Einziges (wirkliches) Manko, welches ich bisher in NZ entdeckt habe sind die Verf***** SCH**** Sand Flies, auch Black Flies genannt. Die sehen unscheinbar aus, wie unsere Stubenfliegen, nur kleiner, aber die weiblichen Exemplare saugen Blut und hinterlassen höllisch juckende Stiche. Während wir im Osten und im Süden unsere Ruhe hatten, sind die fiesen Viecher an der Westküste (gerade in den Fjorden des Millford Sound!) häufig eine Plage. Schon Cpt. Cook hat die Sucker als „most mischievous animal“ bezeichnet. Laut den Maori hat die Todesgöttin die Plage erschaffen, damit die Eingeborenen an ihre Sterblichkeit erinnert werden und nicht zu lange regungslos in der schönen Landschaft rumsitzen. BIATSCH!

Tatsächlich haben die Viecher dazu geführt, dass wir ein paar Tage früher zur Nordinsel übergesetzt haben. Me on Ferry:

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In Wellington, oder Wellywood, wie es auch genannt wird, haben wir bisher nur ein wenig Shopping und Rumlatschen veranstaltet. Und natürlich mal in die Weta Cave rein geschaut:

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Da sind neben Herr der Ringe Rüstungen und Waffen auch jede Menge WILL HABEN-Sachen aus anderen Filmen ausgestellt, wo die Weta-Jungs ihre Finger im Spiel hatten.

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Und ich mag ihren Humor:

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Traurig genug, dass schon bald aufwachsende Kinder nicht mehr wissen werden, was Bücher sind …

So, für heute reichts mal. Derzeitig fahren wir auf der Nordinsel weiter ins vulkanische Zentrum. Ich melde mich wieder.

Über Thilo (1615 Artikel)
Hi, ich bin der Gründer dieses bekloppten Blogs. Außerdem Realitätsflüchter, Romantiker, Rollenspieler, Gamer, Fantasynerd, Kneipenphilosoph und hochstufiger Spinner. Manchmal jogge oder schwimme ich, doch meistens trinke ich Bier.

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